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HOTEL PARK PALACE FLORENZ - MARGHERITA HACK
Margherita Hack ist eine der brillantesten Gehirne der wissenschaftlichen Gemeinde Italiens. Sie promovierte im Jahre 1945 in Physik mit der Diplomarbeit ϋber die Astrophysik von variablen Sternen im Observatorium von Arcetri, wo sie begann, sich der Spektroskopie der Sterne zu widmen, ihr vorwiegendes Erforschungsgebiet.
Sie war Professorin fϋr Astronomie von 1954 bis 1997 an der Universität von Triest, wo sie 1998 in zum emeritierten Professorin ernannt wurde. Als erste Frau in der Direktion einer Sternwarte in Italien, (sie stand dem astronomische Observatorium von Triest von 1964 bis 1987 vor) hatte sie eine wichtige Funktion in der Verbreitung und somit der Erforschung, dem Studium und der spektralen Klassifikation vieler Kategorien von Sternen.
Ihre Direktion brachte ein Observatorium, welches unter den letzten von ganz Italien war, zu neuem internationalem Ruhm. Die Entwicklung durch die didaktische Aktivität und die Erforschung, welche Margherita Hack in der Universität förderte, warf das Problem der Grϋndung eines Instituts fϋr Astronomie auf. 1980 wurde dieses Institut eingerichtet und 1985 durch das Department fϋr Astronomie ersetzt, welches von der Wissenschaftlerin bis 1990 gefϋhrt wurde. Sie war ϋberdies ein Mitglied der Nationalen Akademie der Lincei, der Internationalen Union fϋr Astronomie und der Royal Astronomical Society.

1992 verließ die Wissenschaftlerin ihre Stammrolle wegen ihrem hohen Alters, jedoch forschte sie im Institut weiter, ohne die Lehrtätigkeit. 1993 wurde sie zur Gemeindeberaterin von Triest erklärt.

1997 ging sie in Pension, aber sie fϋhrt immer noch das regionale interuniversitäre Zentrum fϋr Astrophysik und Kosmoslogie (CIRAC) in Triest und weiters nimmt sie an Treffen und Konferenzen teil, um das Wissen der Astronomie zu verbreiten mit einer wissenschaftlichen und rationalen Mentalität.
Sie arbeitete in europäischen und amerikanischen Sternwarten und war lange Zeit Mitglied der Arbeitsgruppen der ESA und der NASA.
In Italien fϋhrte ihr Einsatz dazu, daß die astronomischen Gemeinschaft Italiens erweitert wurde durch den Einsatz von Satelliten und somit an internationales Anerkennen kam. Sie veröffentlichte 250 Artikel in verschiedenen internationalen Zeitschriften und vielen Bϋchern fϋr die Öffentlichkeit und Universitäten, ϋberdies veränderte sie wissenschaftliche Texte – ϋber die allgemeine Astronomie und die Sternespektroskopie – fϋr Universitäten sowie auch Texte fϋr die Allgemeinheit.

Unter den Veröffentlichungen sind zu nennen: „Le nebulose e gli universi-isole“ (1959), „La radiostronomia alla scoperta di un nuovo aspetto dell’Universo“ (1960), “L’universo. Pianeti, stelle e galassie” (1963), “Esplorazioni radioastronomiche” (1964), “L’universo violento della radioastronomia” (1983), “Corso di astronomia” (1984), “L’universo alle soglie del Duemila” (1992), “La galassia e le sue popolazioni” (1992), “Alla scoperta dei sistema solare” (1993), “Cosmogonie contemporanee” (1994), “Una vita tra le stelle” (1995), “L’amica delle stelle” (1998).

Die Veröffentlichung “Stellar Spettroscopi”, in Berkeley 1959 geschrieben zusammen mit Otto Struve (1897-1963) gilt auch heute noch als Grundtext.

1994 wurde ihr der Preis „Giuseppe Piazzi“ fϋr ihre wissenschaftliche Tätigkeit verliehen, 1995 bekam sie den internationalen Preis Cortina Ulisse fϋr die wissenschaftliche Verbreitung. Seit 1989 ist sie wissenschaftlicher Garant der CICAP und seit 2002 ist sie Präsidentialmitglied des Komitees der Union fϋr Atheisten und Rationalen Agnostikern; seit 2005 ist sie Miglied der Vereinigung Luca Coscioni fϋr die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung. Margherita Hack ist, zusammen mit Corrado Lamberti, Direktorin der wissenschaftlichen Zeitschrift der astronomischen Kultur „Le Stelle“.

Piazzale Galileo, 5 · 50125 Florenz, Italien · Tel.: +39 055.222431 · Fax: +39 055.220517 E-mail: hotel@parkpalace.com

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