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Oltrarno

Obwohl das Zentrum von Florenz auf der gegenüberliegenden Seite des Arno's liegt, findet man auch jenseits des Arno's bemerkenswerte Denkmäler, Gärten und Museen. Der "Palazzo Pitti", die Kirche "Santo Spirito" (heiligen Geistes), der "Ponte Vecchio", die Gärten von Boboli sowie viele Handwerkerläden, Goldschmiede und Restauratöre in den schmalen Gassen dieser Zone lassen den Renaissancegeist wiederaufleben.
Florenz wurde im 1. Jh. v. Chr. auf der nördlichen Seite des Flußes gegründet und hatte sein Zentrum in der heutigen Piazza della Repubblica (Republikplatz). Die ersten Ansiedlungen auf der anderen Seite des Flußes gehen auf des 4. Jh. n. Chr. zurück, ein kleine römische Gruppe in der Nähe des Vorgängers des Ponte Vecchio's. Es lebten hier vor allem Händler und Passanten, unter welchen vor allem eine syrische Kolonie nennenswert ist, welche die Kirche Santa Felicità gründete.
Im Mittelalter wurde die Stadt "jenseits des Arno's" immer größer und wichtiger: im Platz der Santa Felicità wurde ein Markt abgehalten, im der Zone der heutigen San Niccolò baute die mächtige Familie Mozzi einen Palast, welcher für viele Jahre der größte der Stadt war, und andere adelige Familien bauten Türme, von welchen einige noch heute sichtbar sind.
Zwischen dem Ponte Vecchio und der Porta Romana (romanischen Tor) entstanden mehrere "Krankenhäuser" als Unterkunft für die Wanderer auf dem Weg nach Rom über die aktuelle Via Romana und zwei neue Brücken, um eine bessere Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen zu gewährleisten: Ponte alle Grazie, während des zweiten Weltkrieges zerstört und 1957 wieder aufgebaut, und Ponte a Santa Trinita, mehere Male vom überlaufenden Arno weggespült.
Es entwickelten sich so zwei Zonen: Borgo San Jacopo und Borgo di Piazza (heute Via Guicciardini), sowei andere Ansiedlungen um die Kirchen Santo Spirito und Santa Maria del Carmine. Diese eher ländliche und ruhige Zone wurde als die "gesunde" Seite im Gegensatz zur verkehrsreichen nördlichen Ufer gesehen. Als neue Einwohner kamen die Familie Pitti hinzu, welchen einen Palast auf dem gleichnamigen Zentralplatz bauten.

Als die Familie Medici 1550 in den Palazzo Pitti einzog, wurde der Platz und die nahe Via Maggio und andere Straßen bedeutend und es entstanden weitere Paläste von adeligen Familien: noch heute kann man diese bei einem Spaziergang auf der Via dei Serragli, Via Santo Spirito oder Via San Niccolò bewundern.

1865 wurden weitere wichtige Bauten verwirklicht, nachdem Florenz zur Hauptstadt Italiens geworden war. Bemerkenswert ist der Piazzale Michelangelo mit seinem wunderschönen Panorama, ein neuer Treffpunkt der Einwohner, und der Viale Michelangelo zwischen den Hügeln, welcher im 18. und 19. Jh. zu einem luxuriösen Wohngebiet für den gehobenen Mittelstand wurde.
Die zwei Ereignisse, welche Florenz am meisten gezeichnet haben, ist die Besetzung im Jahre 1944 und die Überschwemmung im Jahre 1966. In diesem katastrophalem November 1966 wurde die gesamte Zone überschwemmt mit schwerwiegenden Schäden an den Gebäuden, Geschäftern und Kunstdenkmälern.

Jenseits des Arno's ist bis heute die traditionelle Atmosphäre von Florenz erhalten geblieben: es gibt viele Geschäfte, Lokale und Restaurants, Museen und fast unbekannte Denkmäler, und eine Art Leben, welche in anderen Zonen Florenz schon verloren gegangen ist.

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